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Erektile Dysfunktion: Der wunde Punkt im Leben eines Mannes

Experten gehen davon aus, dass zehn Prozent der Männer unter 40 Jahren dauerhaft unter Potenzstörungen (erektile Dysfunktion) leiden. Bei den über 40-Jährigen liegt die Zahl zwischen 30 und 50 Prozent. Die schwindende Libido ist ein in der Regel schleichender Prozess, der aufzeigt, dass es um die Männergesundheit nicht gut bestellt ist. Ganz verkehrt wäre es, zu schweigen, abzuwarten oder sich mit der Einstellung "es gibt Wichtigeres als Sex" zufriedenzugeben. Ich weiß, dass es Männern schwer fällt, sich einzugestehen, dass etwas nicht rund läuft. Krank zu sein gilt nach wie vor als unmännlich. Stichwort: Softie-Alarm! Leider ist es vielfach immer noch so: Ein Mann behauptet, so lange fit zu sein, bis er (tot) umfällt. Das weiß ich aus eigener Erfahrung im Umgang mit dem anderen Geschlecht sowie aus Beobachtungen in meinem privaten Umfeld. Meine Herren, warum machen Sie sich das Leben so schwer? Männer sind auch nur Menschen (… grins!) und Menschen sind allesamt fragile Wesen.

Das moderne Leben fordert seinen Tribut. Stress am Arbeitsplatz, womöglich private Hektik, sexuelle Ansprüche der Partnerin oder die oft nicht vorbildliche Lebensführung des starken Geschlechtes sorgen dafür, dass sich Versagensängste in Potenzproblemen manifestieren. Und die sind wiederum eng mit dem Thema Männergesundheit verbunden. Deshalb sollten entsprechende Störungen als Frühwarner gesehen werden. Es ist wichtig, nach den Ursachen für die erektile Dysfunktion zu suchen. Und hier gibt es eine gute Nachricht: Den meisten Männern kann geholfen werden. Mit Medikamenten, Hormonen, einer Ernährungsberatung usw. OK, ich weiß, dass ich jetzt unter Umständen ein Minenfeld betrete, aber ein neuer Lebensstil muss in der Regel schon her. Doch keine Angst, in Praxen, die spezielle Männersprechstunden anbieten, weiß man, mit dem Thema sensibel umzugehen. Ein Männer-Kaffeekränzchen oder eine gemütliche Get together-Veranstaltung mit Tupperparty-Feeling sind diese Angebote definitiv nicht. Vielmehr werden die Männer dazu motiviert, sich neu zu entdecken und ihre naturgegebene Leistungsbereitschaft zu ihrem persönlichen Vorteil zu nutzen. Das klingt doch vielversprechend, oder? Eine weitere Anlaufstelle sind Andrologen, so nennt man Männerärzte, die sich der Männergesundheit verschrieben haben. Auch im Internet gibt es gute Informationsangebote, etwa das Institut für Männergesundheit mit Online-Ratgeber und interessanten Publikationen. Die prima Website ist ein Informationsangebot von Prof. Dr. med. Frank Sommer, Universitätsprofessor für Männergesundheit, Urologie, Andrologie und Sportmedizin.  

Eines ist natürlich klar: Eine ärztliche Konsultation ersetzt die Online-Lektüre nicht, doch sie macht Mut, sich dem Thema zu stellen und, wenn Sie so wollen, früher oder später wieder wie Phoenix aus der Asche in den Himmel aufzusteigen. Betroffene haben nun die Wahl: Entweder, sie lassen alles wie es ist und bleiben eine "lame duck" – oder, sie gehen die Sache an und werden zum fitten Überflieger, der sich wieder rundum wohl in seiner Haut fühlen kann. Da fällt doch die Wahl nicht wirklich schwer, oder?

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2 Meinungen

  1. Die Überschrift klingt schon richtig fies.Ich denke bei vielen ist es eine Folge des Streßs.

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  2. Ich kann sagen dass dieser Artikel mich um nachdenken gebracht hat…

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