Public Health
Omeprazol bei Magengeschwüren und Speiseröhrenentzündung
Der Protonenpumpenhemmer Omeprazol wird in der Regel als Tablette eingesetzt, kann aber auch in Form von Infusionen verabreicht werden. Als inaktiver bzw. wenig aktiver Pharmawirkstoff setzt sich Omeprazol an der Magenwand ab und wird dort erst aktiviert. Die Wirkung erfolgt, indem der ph-Wert des Magensaftes gesteigert wird. Ein höherer Wert hat eine geringere Säure zur Folge.
Anwendungsgebiete von Omeprazol
Omeprazol wird als Wirkstoff bei folgenden Symptomen bzw. Beschwerden angewendet:
- Magengeschwüre
- Geschwüre am Zwölffingerdarm
- Zollinger-Ellisson-Syndrom
- Speiseröhrenentzündung: Refluxösophagitis (akut und prophylaktisch)
- Refluxkrankheit und Sodbrennen, v.a. wenn diese chronisch sind
Omeprazol Nebenwirkungen und Anwendung in der Schwangerschaft
Die Nebenwirkungen von Omeprazol sind vor allem ansteigenden Leberwerte, Schlafstörungen mit anschließender Niedergeschlagenheit/Müdigkeit, Schwindel, Sinnesstörungen (sehen, hören, schmecken), Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Hautausschläge.
In der Schwangerschaft sollte das Medikament nicht unbedingt angewendet werden, wenn es zu verhindern ist. Einzig bei wirklich schwerwiegenden Gründen und wenn andere Medikamente nicht helfen, sollten werdende Mütter darauf zurückgreifen.
Zum Datenblatt der Arznei hier entlang.
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