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Gesund durchs Jahr

Pfeiffersches Drüsenfieber

5. Februar 2009 | Von

Die ersten Anzeichen einer Mononukleose-Infektion sind etwa Husten, Schnupfen, Lymphknotenschwellungen  oder Fieber. Meist treten auch Ermüdungserscheinungen oder Gliederschmerzen auf.

Die Diagnose gestaltet sich deshalb schwierig, meistens werden Speichel- oder Blutproben entnommen um das EBV nachweisen zu können.

Die Krankheit wird durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) hervorgerufen, das sich durch Tröpfchen- oder Kontaktinfektion verbreitet. Sie  befällt vor allem die Schleimhäute  und das lymphatische System und  wird  deshalb auch „Kusskrankheit“ (engl. „kissing disease“) genannt. Auch deshalb weil die Krankheit mit ihren Symptomen vorwiegend bei Jugendlichen auftritt.

Die Krankheit ist sehr verbreitet und heilt in den meisten Fällen nach zwei bis drei Wochen ohne weitere Komplikationen aus. Danach ist man mit einem intakten Immunsystem sein Leben lang, durch die vom Körper gebildeten Antikörper geschützt.

In seltenen Fällen kann es zu Komplikationen kommen, wie  etwa einer Hirnhautentzündung (Meningitis), Blutarmut (Anämie), Lungenentzündung (Pneumonie), Milzriss, bis hin zu einer Herzmuskelentzündung (Myokarditis). Aus diesem Grund wird beispielsweise davon abgeraten während der Krankheit Sport zu treiben.

Vorbeugende  Maßnahmen wie Impfungen gibt es leider nicht. Da sich das EBV durch engen Körperkontakt verbreitet, sollte man diesen, im Falle einer Infektion meiden. Allerdings bleibt der Krankheitsverlauf, besonders bei Kleinkindern unbemerkt. Bei Jugendlichen hingegen, treten die Symptome vermehrt auf. Insgesamt infiziert sich fast jeder Mensch mindestens ein Mal mit dem EBV.

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