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Gesund durchs Jahr

Nikotinpflaster – hilfreicher Assistent oder sinnlos?

3. April 2008 | Von Annabelle F.

Die medizinische Wirkung des Nikotinpflasters als Substitution für den Zug an einer Zigarette ist noch immer nicht endgültig geklärt. Die Hoffnung eines Rauchers mittels eines Pflasters die Lust aufs Qualmen zu zügeln endet oftmals in bitterer Enttäuschung, während andere vom Erfolg des klebenden Assistenten schwärmen.

Zunächst muss man bei einer Anwendung eines Nikotinpflasters trotz Rezeptfreiheit einen Arzt konsultieren, denn das Membranpflaster bewirkt eine defaultVerengung der der Blutgefäße, die bei aber bei einer Vorschädigung schwerwiegende Folgen haben kann. Unmittelbar nach einem Herzinfarkt, einer Angina pectoris, bei akutem Bluthochdruck oder bei extremer Hautempfindlichkeit sollte man auf den Einsatz des Nikotinpflasters in jedem Fall verzichten.
Bei einem Nikotinpflaster kommt das Prinzip der Substitution zur Anwendung, wobei das Nikotin durch einen Wirkstoff teilweise ersetzt wird und somit die Phänomene des Entzuges abmildert. Je nach Umfang des Rauchens sind Nikotinpflaster in unterschiedlicher hoher Dosierung erhältlich, wobei im Verlauf des Entzuges die Dosierung langsam sinken sollte, damit das Pflaster und deren Wirkstoff nicht zum vollständigen Ersatz wird.  
Zwar haben Studien bereits belegt, dass Nikotinpflaster ein hilfreiches Mittel zur Rauchentwöhnung sein kann, allerdings behaupten gerade Psychologen, dass es sich um einen ähnlichen Effekt wie bei medizinischen Placebos handelt. Der Rauchentzug ist vor allem eines, reine Kopfsache. Wer sich also endgültig von der Zigarette verabschieden möchte, muss eisernen Willen mitbringen.



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9 Kommentare

  1. Hallo, ich kenne einige, die so ein Pflaster angebracht haben, aber leider hilft es bei denen auch nicht, mit dem Rauchen auf zu hören. Wenn man das Buch von Andreas Winter gelesen hat, weiß man auch warum. Das Rauchen soll nach dem Buch zufolge gar nicht abhängig machen. Die Erkenntnis nicht abhängig zu sein, hilft mir leider auch nicht weiter, mit dem Rauchen auf zu hören. Trotzdem werde ich der Gesundheit zu Liebe mit dem Rauchen aufhören.http://www.gesundheit-krankheiten.de

  2. Mir haben Nikotinpflaster unheimlich geholfen, weil ich wirklich ein starker Raucher gewesen war. Mit der Unterstützung meines Arztes habe ich dann endgültig den Absprung geschafft.

  3. Nikotin Pflaster können schon einen kleinen Teil zum entwöhnen beitragen aber im Endeffekt muß man schon sich selber dazu “zwingen” nicht mehr zu rauchen da die Nikotin Sucht nach mehr nur wie einem Pflaster und ein paar Botenstoffen die über die Haut aufgenommen werden verlangt!

  4. Viel stärker als die körperlicher Abhängigkeit, die man sicherlich mit Nikotinpflastern oder -kaugummis in den Griff kriegt, ist doch die psychische Abhängigkeit. Ich habe vor genau einem halben Jahr mit dem Rauchen aufgehört, aber die Situationen, die man mit dem Griff zur Zigarette verknüpft, sind immer noch da: zum (schwarzen) Kaffee gehört eine Zigarette, zum Bier…und dann der Einsatz als Seelentröster…heute geht es mir schlecht…ist das und das passiert, deswegen habe ich mir jetzt eine verdient… kann mich nur daran erinnern, dass es mir nach der Zigarette immer nur NOCH schlechter ging…

  5. Einfach aufhören, von heute auf morgen ist die beste Strategie. Aber es gibt ja auch schon Hilfsmittel wie die elektonische Zigarette.
    http://www.medi-lister.de/wellness/aktuelles/209-0-elektronische-zigarette.html

  6. Ich bin selber Raucher und will aufhoeren, aber ich glaube, dass ich jetzt nicht genug Willen habe, um auf die Zigaretten verzichten zu koennen. Und wenn ich bereit dafuer bin, dann soll ein Nikotinpflaster die Loesung sein? Warten wir es ab Gruesse!

  7. Ich bin Raucherin und kaempfe einfach mit diese Sucht! Mehrere Meinungen habe ich hier gefunden, ihr koennt kurz nachschauen wie und was andere gegen Rauchen unternehmen. Gruesse

  8. Hallo,
    ich habe vor 1o Tagen, mit Hilfe von Nikotinpflastern aufgehört zu rauchen. Es fällt mir sehr schwer. Ich habe fast 28 Jahre geraucht. Ich bin nun 41 Jahre alt , habe in meinen Schwangerschaften, problemlos aufgehört. Später bin ich leider immer wieder rückfällig geworden.
    Nun, was soll ich sagen… die ersten Tage mit dem Pflaster waren eingentlich recht leicht. Aber nun muss ich, zu meinem Bedauern feststellen, das es immer schwerer wird. Ich hatte gedacht, nach 10 Tagen müsste es doch gar nicht mehr so schwer sein. Ich habe nun, trotz Pflaster, das Bedürfniss zu Rauchen. Leider, kann ich da nur sagen. Ich bete nur, das es bald vergeht. Ich habe nämlich absolut keine Lust, weiter Raucherin zu bleiben. Ich finde das alles sehr abstossend. Hinzu kommt die Angst vor Krebs und das ich meine Kinder, die mir das Liebste sind, nicht aufwachsen sehen zu können.
    Ich verfluche diesen Mist so sehr!!!!! Schade finde ich es auch, das der Nichtraucherblog, der mich sehr unterstützte, nicht mehr zu finden ist. Schade, schade. Haltet mir die Daumen.
    LG
    Iris

  9. hallo,
    ich bins noch mal. Ich rauche nun 4 Monate nicht mehr, Die Pflaster habe ich nur 2 Wochen benötigt.. Mir geht es gut und ich vermissen das Rauchen, meist, nicht mehr.
    Ich denke, es könnte geklappt haben.

    LG Iris

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