Gesundheitstipps
Witwenbuckel? Nein Danke!
Die arme Hexe aus dem Märchen hatte wahrscheinlich auch Osteoporose. Denn der Buckel, den ältere Frauen bekommen, ist ein typisches Symptom dieser Krankheit. Grund: Bei Osteoporose kommt es zum Abbau von Knochenmasse. Irgendwann brechen dadurch die kleinen Wirbelkörper ein. Die Wirbelsäule sackt im Verlauf quasi in sich zusammen. Doch auch die anderen Knochen werden zerbrechlicher, wodurch die Gefahr von Frakturen generell wächst. Vor allem ältere Frauen sind davon betroffen. Warum? Mit der Menopause versiegt die Produktion der Östrogene. Damit entfällt ein wichtiger Schutz für unser Skelett. Denn die Geschlechtshormone spielen eine wichtige Rolle im Knochenstoffwechsel.
Doch Osteoporose ist vermeidbar – durch Bewegung und gesunde Ernährung. Dabei sollte die Vorbeugung idealer weise in der Kindheit beginnen. Wer sich von Kindesbeinen an viel bewegt, baut ein Maximum an Knochenmasse auf. Und: zu mager ist nicht gesund. Da Östrogen im Fettgewebe produziert wird, haben dürre Mädchen auch dünne Knochen. Ein bisschen Depotfett schützt also.
Später sorgt Bewegung dafür, dass dieses "Kapital" so lange wie möglich erhalten bleibt. Sport hat immer einen positiven Einfluss auf die Knochendichte. Das gilt auch für Patienten, die bereits unter Osteoporose leiden. Zudem sollte man seinen Körper in jedem Alter ausreichend Kalzium zuführen. Dieses Mineral steckt vor allem in Milchprodukten, aber auch in grünen Gemüsesorten wie Grünkohl oder Brokkoli und in einigen Mineralwassersorten.
Unentbehrlich ist ebenfalls Vitamin D. Denn dieser Vitalstoff sorgt dafür, dass Kalzium im Knochengerüst auch eingelagert wird. Unser Organismus kann Vitamin D selbst herstellen, benötigt dafür aber UV-Licht. Gerade ältere Menschen, die nicht mehr so häufig vor die Tür gehen, sollten daher darauf achten, sich täglich mindestens für eine halbe Stunde im Tageslicht draußen aufzuhalten. Falls das nicht möglich ist, kann man dieses Vitamin auch über die Nahrung zu sich nehmen. Es steckt in Lebensmittel wie Fisch, Eier, Milch und Butter. Eine weitere Alternative stellen Vitamin-D-Präparate dar.
Darüber hinaus sind noch andere Punkte Bestandteil einer knochenbewussten Lebensweise. Ganz wichtig ist: Hände weg vom Glimmstängel. Denn Rauchen fördert Osteoporose. Kaffee, Alkohol und zu viel Süßigkeiten schaden den Knochen ebenfalls. Zudem ist es sinnvoll phosphathaltige Lebensmittel wie Fertiggerichte und Soft-Drinks wie Coca-Cola zu vermeiden. Denn Phosphate gelten als "Kalziumdiebe". Übrigens: Kommt Osteoporose bereits in der Familie vor, sollte man erst recht vorbeugen. Denn die Neigung ist vererbbar.
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Welch´ein Name: Witwenbuckel. Tag und Nacht Hof und Herd in Ordnung gehalten und was vom Ehegatten übrig bleibt, ist der Buckel! Fazit: Kein Mann, kein Buckel! Aber so stimmt es wohl nicht, was?! Jetzt muss aber bitte erstmal noch die Zeit sein, Fußball vom Kinosessel aus zu betrachten; Chipstüte halten und Fahne schwenken, das verbraucht auch Kalorien! Danach aber sollte die Devise unbedingt lauten: Sport, Sport, Sport!