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Neue Studie zu Schäden bei Ultraschall während der Schwangerschaft

9. September 2006 | Von

"Forscher der Yale University haben gezeigt, dass Ultraschallwellen durchaus einen schlechten Einfluss auf das Ungeborene haben können – und zwar auf deren Nervenzellen. Das Team um den hochangesehenen Neurobiologen Pasko Rakic setzte trächtige Mäuse in den letzten drei Tage ihrer Schwangerschaft unterschiedlich langen Ultraschalluntersuchungen aus – mit einem Gerät, das auch für Vorsorgesonografien von Menschen üblich ist. Im Gehirn der Mäusebabys suchten die Forscher anschließend nach markierten Neuronen, die in besagten drei Tagen vor der Geburt normalerweise in bestimmte Teile des Gehirns wandern müssen." Ausführlich hier

Dieser Prozess wird nach Ansicht der Forscher gestört.

Genaueres schreibt das Deutsche Ärzteblatt Dort wird der Schluss gezogen: "Einschränkungen bei der Ultraschalldiagnostik im Rahmen der Schwangerenvorsorge wird es aufgrund dieser Studie sicher nicht geben, zumal epidemiologische Untersuchungen in der Regel keinen negativen Einfluss der Pränataldiagnostik auf die spätere kognitive Entwicklung ergaben."

Bedenken gegen eine zu naive und ausgedehnte Anwendung des Ultraschalls während der Schwangerschaft werden aber gestützt und Eltern, die eine eher ablehnende Haltung gegen die Untersuchung haben werden sich bestätigt finden.

Ich bin der Meinung, dass Ultraschall notwendig ist und wichtige Informationen liefert, es wäre aber kritisch zu prüfen, ob wirklich alle Routineuntersuchungen in jedem Fall gemacht werden müssen. Das spart auch…

 

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